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  • Geschichte des
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  • Einleitung
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  • Christian Hülsmeyer
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  • Die vergessene
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    des Radarprinzips
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  • Funkmeßtechnik
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  • Britische
    Radarentwicklungen
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  • Ein Blick über den
    Atlantik: Radar in den
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    1.5.2004
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    Der Kreis ist nun geschlossen von Christian Hülsmeyers Experimenten im Jahr 1904 bis zu SRTM im Jahr 2000. Im Rückblick auf die Entwicklung der Radartechnik im 20. Jahrhundert erscheint der Fortschritt nahezu unglaublich. Glücklicherweise gibt es auch heute keine Anzeichen, daß Ingenieure nicht auch in Zukunft neue Ideen haben und die Radartechnik zu weiteren Fortschritten führen werden.

    Eine der wichtigsten Visionen der Zukunft sind Multi-Sensor-Systeme, also die Fusion von Radar- und Infrarot- oder anderer Systeme. Auf diese Weise können die Stärken der einzelnen kombiniert und etwaige Schwächen in den Hintergrund gerückt werden.

    Militärische Bordradare werden sich in zunehmendem Maße mit Stealth-Eigenschaften moderner Flugzeuge auseinanderzusetzen haben. Der Wider­spruch der Forderungen an ein Flugzeug, selbst Stealth-Eigenschaften zu haben, sich andererseits aber durch den Einsatz seines eigenen Bordradars nicht zu verraten, muß gelöst werden. Eine Möglichkeit kann hier das bistatische Radar mit einem abgesetzten Beleuchter und lediglich einem Empfänger an Bord des Flug­zeugs bieten.

    Radarantennen werden zukünftig in vielen Fällen keine diskreten Körper mit den entsprechenden Radomen mehr sein, sondern als strukturintegrierte Antennen den gegebenen Geometrien ihrer Träger, seien es Flugzeuge, Schiffe oder andere Plattformen, angepaßt sein. Die nächsten Generationen von AESA-Radaren an Bord von Flugzeugen werden über mehr als ein festes Array verfügen um größere Raum­winkel abdecken zu können.

    Nicht zuletzt wird die Geschwindigkeit digitaler Radardatenverarbeitung durch paralleles Prozessing erhöht werden um die hohen Datenraten für hochauflösende Radar-Betriebsmoden verarbeiten zu können.

     

     

    Für Anregungen oder Kommentare zu dieser Veröffentlichung setzen Sie sich bitte mit dem Autor in Verbindung:

    Dr.-Ing. Wolfgang Holpp
    EADS Deutschland GmbH
    Defence Electronics
    Wörthstraße 85
    89077 Ulm/Donau

    E-mail: wolfgang.holpp@eads.com

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