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    Radars
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  • Christian Hülsmeyer
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  • Die vergessene
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    des Radarprinzips
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  • Funkmeßtechnik
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  • Deutsche
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  • Das Jahrhundert des Radars -
    von Christian Hülsmeyer zur Shuttle Radar Topography Mission

       

    Dr.-Ing. Wolfgang Holpp
    EADS Deutschland GmbH
    Defence Electronics
    Ulm

    Seit Jahrmillionen schon nutzt die Natur ein Prinzip, das im 20. Jahrhundert in die technische Anwendung "Radar" umgesetzt wurde. Die Fledermaus nämlich orientiert sich bei ihrer nächtlichen Jagd mittels akustischer Ortung. Sie sendet dabei Ultra­schallwellen mit einem dafür spezialisierten Stimmorgan aus und empfängt deren Echos mit trichterförmigen Ohren.

    .       
    Die Fledermaus: Ortung und Entfernungsmessung mittels Akustik

    Diese Technik erlaubt es der Fledermaus, Hindernisse, die sich in ihrem Flugweg befinden, zu orten und darüber hinaus - sicherlich von ebensolcher Bedeutung - potentielle Beute zu erjagen. Das "Prinzip Radar" ist also nicht neu.

    Elektromagnetische Wellen

    Im 19. Jahrhundert wurden die theoretischen Grundlagen geschaffen, die die Vor­aussetzung für die Erfindung und Entwicklung des Radars hundert Jahre später werden sollten.
    Die erste Eisenbahn in Deutschland war gerade seit einem Jahr zwischen Nürnberg und Fürth in Betrieb, als 1836 der bedeutende englische Wissenschaftler Michael Faraday - in einer freilich weniger publikumswirksamen Weise - die Theorie elektri­scher und magnetischer Felder formulierte

              
    J. C. Maxwell und seine Equations of Electromotive Force

    Im Jahr 1865 dann stellte der schottische Mathematiker und Physiker James Clerk Maxwell die fundamentalen Gleichungen auf, die das Zusammenwirken elektrischer und magnetischer Felder beschreiben und so die Existenz elektromagnetischer Wellen voraussagten. Es dauerte daraufhin allerdings weitere 23 Jahre, bis es dem deutschen Physiker Heinrich Hertz gelang, den experimentellen Nachweis solcher Wellen zu erbringen. Im Jahr 1888 veröffentlichte er sein wegweisendes Werk „Über Strahlen elektrischer Kraft" in der Berliner Akademie der Wissenschaften.

                
    H. Hertz und sein erster Sender und Empfänger

    Hertz beschreibt darin die wesentlichen Eigenschaften elektromagnetischer Wellen, also deren Ausbreitung, die Charakteristika von Polarisation und  Brechung und, aus der Sicht der späteren Anwendung für Radar von entscheidender Bedeutung, deren Eigenschaft, an metallischen Körpern reflektiert zu werden.

    Das IEEE hat in einer Veröffentlichung im Jahr 2000 Heinrich Hertz als den ersten Radar-Wissenschaftler und Christian Hülsmeyer als den ersten Radar-Ingenieur der Welt tituliert. Wer aber war Christian Hülsmeyer?

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