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    Radars
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  • Einleitung
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  • Christian Hülsmeyer
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  • Die vergessene
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    Wiederentdeckung
    des Radarprinzips
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    in Deutschland
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  • Ein Blick über den
    Atlantik: Radar in den
    USA bis 1945
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    Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kam die Radarentwicklung in Deutschland gänzlich zum Erliegen. Jegliche Forschung auf diesem Gebiet war von den Alliierten bis 1950 verboten. Dennoch, die wesentlichen Grundlagen von Radarsystemen existierten, die Prinzipien von Puls- und Dauerstrich-Radaren waren erarbeitet, ihre erfolgreiche Anwendung zur Zielentdeckung und -verfolgung war nachgewiesen. Dies war eine stabile Grundlage für den Wiederbeginn der Arbeiten einer neuen deutschen Radarindustrie. 

    Erhebliche Fortschritte machte die Radartechnik in den Nachkriegsjahren insbeson­dere in den USA. Es entstanden die ersten kohärenten Systeme, und die Doppler-Signalverarbeitung wurde eingeführt. Hochleistungs-Klystrons stellten die dafür not­wendige technologische Voraussetzung zur Verfügung. Die neue Technik der Puls-kompression führte zusammen mit kohärenter Doppler-Signalverarbeitung zur Hoch­auflösung bei Entfernungs- und Geschwindigkeitsmessung. Eine weitere Neuerung bei der Zielverfolgung war die Einführung von Monopuls-Systemen. Parallel zu systemtheoretischen Arbeiten wurden neue Technologien verfügbar. Stellvertretend für viele seien Halbleiter und Mikroprozessoren genannt, die Schlüsselfunktionen in der weiteren Radarentwicklung einnahmen.

    Als wesentlicher Meilenstein muß die Idee zum Synthetischen Apertur Radar (SAR) erwähnt werden, die im Juni 1951 von C. Wiley von der Goodyear Aircraft Corporation veröffentlicht wurde. Er wies theoretisch nach, daß durch eine geeignete Analyse der Empfangssignale eines kohärenten Radars im Frequenzbereich eine extrem hohe Winkelauflösung zu erreichen sei. Im Juli 1953 demonstrierte eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Illinois erste experimentelle Ergeb­nisse eines SAR.

    Deutsche Firmen bauten von 1950 an zunächst britische Radargeräte zur zivilen Luftraum- und Küstenüberwachung auf Lizenzbasis nach. Die nachfolgenden Jahre waren in Europa und weltweit durch zahlreiche internationale Kooperationen gekenn­zeichnet. Aus diesem Grund kann die Geschichte der Radartechnik von dieser Zeit an nicht mehr nur auf nationaler Basis weiterverfolgt werden. 

    In den folgenden Abschnitten soll deshalb die Entwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts anhand typischer Anwendungen und technischer Meilensteine nachgezeichnet werden.

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